Samhain


Vollmondnacht am Zettersfeld



Vom 31. Oktober auf den 1. November endete für unsere Vorfahren, den Kelten, das Jahr. Die zunehmende Entfremdung des Menschen zur Natur lässt vieles in Vergessenheit geraten.


In der kalten Jahreszeit kommt die Natur zum Stillstand, das Wachstum ist beendet und auch für uns Menschen ist es die Zeit, sich in sich selbst zurückzuziehen.



Auf dem Weg zum Klammljoch, der schon von unseren Vorfahren benutzt wurde.


Inneres Erstarken in wohlig warmer Ruhe in der Sicherheit von Innenräumen, die erfüllt sind mit Liebe.


Mit dem zweiten Vollmond in diesem Monat ziehe auch ich mich in diese Ruhe zurück. Dazu brauch ich keinen Lockdown, es genügt, gute Bekleidung, meine Fotoausrüstung, Schi oder Schneeschuhe, das Paradies liegt vor der Tür.



Vom Zettersfeld nach Südtirol


Die Sicherheit der Innenräume tausche ich gerne mit den grandiosen Schauspielen, die mir die Natur bietet. Kein Fernsehprogramm kann mir das Gefühl, in einer Vollmondnacht in unberührter Natur unterwegs zu sein, vermitteln.



Ruhe und Stille


Blaue Stunde, Goldene Stunde, Sternenhimmel. Um diese Stimmungen einfangen zu können, verlassen Naturfotografen die vielzitierte Komfortzone. Der Lohn der Arbeit sind ihre Bilder.



Freiheit, Erholung, inneres Erstarken, im Paradies / Osttirol.


Zurück zum Titel SAMHAIN. Für uns Naturfotografen hat der keltische Kalender den großen Vorteil, den Jahreswechsel der Natur, in völliger Stille und Ruhe, genießen zu können.


Euer Hermann

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